18.12.2017
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Aktuelles

Pressestatement von Arne Gericke MdEP zum Ausschluss von Markus Pretzell (AfD) aus der EKR-Fraktion

Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei, erklärt zu dem von ihm erfolgreich beantragten Ausschluss des AfD-Europaabgeordneten Markus Pretzell aus der EKR-Fraktion im Europäischen Parlament:

"Mit klarer Mehrheit hat meine EKR-Fraktion gerade eben den von mir beantragten Fraktionsausschluss des letzten AfDlers, Markus Pretzell, beschlossen. Dieser Schritt war im Ende eine reine Formsache und – nach den Radikalisierungstendenzen der Gesamt-AfD in den vergangenen Monaten - längst überfällig. Auch ist das jüngste Verhalten Pretzells nur noch unter dem Begriff eines politischen "enfant terrible" fassbar. Sein Zögern nach dem Austritt von Storchs am Freitag war ein selten peinliches Theater - wenn nicht sogar 'dämonisch dämlich'. Es war der Versuch, die drittstärkste Fraktion des Europaparlaments in maßloser Selbstüberschätzung vorzuführen, lächerlich zu machen. Das ist Pretzell nicht gelungen. Im Gegenteil: Sein Ausschluss erfolgte mit großer Mehrheit - die 'Beweislage' war erdrückend: Pretzell war - entgegen der Fraktionsregeln - Urheber des Düsseldorf-Dates von AfD und FPÖ. Er hat Fraktionskollegen, Fraktionsspitze und David Cameron aufs Übelste beleidigt und krude Verschwörungstheorien in die Welt gesetzt. Seine Position zu Russland und Nato sind aus EKR-Sicht kaum zu tolerieren. Pretzell hatte als erster vom Schießbefehl gesprochen - und nur wenige Minuten nach den Attentaten von Brüssel die Opfer durch einen politisch untragbaren facebook-post verhöhnt. Er ist einer der Ideengeber der "Blauen Allianz" und "Drahtzieher" des jetzt offen ausgesprochenen Schmusekurses der AfD mit Le Pens rechtsradikaler ENF-Fraktion. Wer auch immer den Kollegen Pretzell und seine AfD künftig in seine Fraktionsreihen aufnehmen möchte - ich wünsche schon jetzt viel Vergnügen. Für mich - und viele Kollegen der EKR - ist die "causa AfD" damit abgeschlossen. Unser Ziel ist die kritisch-konstruktive Sacharbeit im Europaparlament. Wir haben Storch und Pretzell mit großer Mehrheit der Ausgangstür nach ganz Rechts verwiesen. Und das ist gut so."

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