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Familien-Partei Deutschlands fordert Hilfe für Asbestopfer

Die größte Gruppe anerkannter Berufserkrankungen sind Asbestopfer.

Oftmals bei langer schwerer Arbeit kamen gerade in den

60 / 70ern Jahren viele Menschen mit Asbest in Kontakt.

So wie unser Landesvorsitzender Familien-Partei Deutschlands in Baden Württemberg 

Herr Michael Gerszewski.

Daraus resultierte als Folgen Asbestose und Lungenkrebs.

Gemäß der Berufskrankenstatistik wurden lediglich bisher 36000 Tote als

Opfer asbestbedingter Erkrankungen anerkannt. Vermutet werden jedoch

mehr als 70000 Opfer mittlerweile.

In Vergessenheit geraten dabei die Familien, so wie Michael Gerszewski ausführt.

„Eine Gruppe die der Berufsgenossenschaft gegenüber ebenfalls Ansprüche geltend machen sollte wird oft vergessen. Denn eine traurige Tatsache ist es, das man seine Strassenkleidung in einen Spind hängte um sich den Arbeitsanzug anzuziehen. Ebenso musste man den Arbeitsanzug mit nach Hause zum waschen nehmen. Folglich sind auch viele Ehefrauen und Kinder davon betroffen und haben keinerlei Ansprüche. Und die Zahl insgesamt der damals Betroffenen wird wachsen. Viele vergessen auch das Asbest immer noch verarbeitet wird. Im asiatischen Raum zum Beispiel. Diese Menschen werden wissentlich ausgebeutet und frühzeitig Asbest Opfer werden. Toleriert, weil Gefahren für diverse Handelsabkommen bestehen.

Das ist eine Gesellschaft im 21. Jahrhundert unwürdig und verstößt gegen jegliche Würde der Menschen.“

Der Umgang mit Asbest war überwiegend an Arbeitsplätzen wo harte Arbeit erforderlich war,

auch um ein geregeltes Einkommen zur Familienernährung zu gewährleisten.

Gerade diese Familien sind heute nun Opfer der desolaten Politik und stehen alleine vor einem Berg an Bürokratismus, wenn die Betroffenen erkranken oder gar versterben.

Statt die Firmen und ihre Versicherungen in Haftung zu nehmen, wird die Allgemeinheit über die Berufsgenossenschaft zur Kasse gebeten. Wobei nicht verschwiegen werden darf, das gerade die Berufsgenossenschaften betroffenen erkrankten Personen und hinterbliebenen Familien die Leistungen oftmals unter fadenscheinigen Argumenten verweigern. 

 

Ein Asbestkranker verliert durchschnittlich ca. 14 Lebensjahre, laut einer WHO Studie.

Diese traurigen Einzelschicksale haben keine Zeit zu verschenken für Bürokratismus und zusätzlich belastende Gerichtsverfahren.

Daher fordern wir von der Familien-Partei Deutschlands ein Beweislastumkehrverfahren und im Zweifel eine unbürokratische Anerkennung als Asbestopfer. Weiterhin müssen die Firmen die für den Umgang mit Asbest verantwortlich sind, konsequent mit ihren Haftpflichtversicherungen für die angerichteten Schäden haften. Die Berufsgenossenschaften sollten nur zusätzlich und ausgleichend herangezogen werden um ein Leben in Würde von Betroffenen und Ihren Familien  abzusichern. Es sind Menschen wie Michael Gerszewski, die für Ihren Einsatz für soziale Gerechtigkeit unser aller Dank verdienen.

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