Presse

Parteitag am 03.11.2012 beschließt Zusammenschluss mit der Familien – Partei Deutschlands / Urabstimmung läuft


Am Samstag, den 03. 11 wurde bei der Auszählung der Wahlzettel deutlich, dass die Parteimitglieder der Partei Soziale Gerechtigkeit Nordrhein Westfalen einen Zusammenschluss mit der Familien - Partei Deutschlands begrüßen.

Der Wille der Mitglieder war so eindeutig, dass umgehend die notwendige Urabstimmung für den 05.11. bis 28.11.2012 eingeleitet wurde.

Wenn die Urabstimmung entsprechend verläuft, heißt es ab dem 01. Dezember: Gemeinsam sind wir stark! Beide Parteien werden dann zusammen die Parteienlandschaft nachhaltig in Deutschland verändern.

Die politische Arbeit für die Menschen hier in NRW wird positiv verstärkt und gefestigt.

Durch einen Zusammenschluss wäre die Familien – Partei Deutschlands in NRW durch Ratsherr Helmut Geuking nun auch im Rat der Stadt Billerbeck vertreten.

Die Familien – Partei Deutschlands hat bereits am 29.09. auf ihren Parteitag in Essen die Weichen für einen Zusammenschluss gestellt.

Nachrichten-Archiv

Juli 2011

Deutschland: Niedrigste Geburtenrate in der EU

29.07.2011 10:57

Und eines Tages werden Sie feststellen, dass Geld nicht kaufen, arbeiten und pflegen kann...  

Im europäischen Vergleich belegt Deutschland den letzten Platz bei den Geburtenziffern. Insgesamt stieg die Bevölkerungszahl in der EU leicht an. In Deutschland sind im vergangenen Jahr so wenig Kinder zur Welt gekommen wie in nur wenigen anderen EU-Ländern. Auch bei den natürlichen Wachstumsraten trägt die Bundesrepublik mit sieben weiteren Mitgliedsstaaten die rote Laterne. Insgesamt stieg die Bevölkerung in der EU 2010 gegenüber dem Vorjahr nur leicht, wie Eurostat am Donnerstag mitteilte.  

Sie wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Millionen auf 502,5 Millionen. Einsamer Spitzenreiter beim natürlichen Wachstum ist wie schon in den Vorjahren Irland. Weit abgeschlagen hinter der grünen Insel mit 10,3 Promille liegen Zypern (5,7), Frankreich (4,4), Luxemburg (4,2) und das Vereinigte Königreich (3,9).  

Unter den acht Mitgliedsstaaten mit einem negativen natürlichen Wachstum befindet sich wie schon 2008 und 2009 Deutschland mit minus 2,2 Promille. Die stärksten Rückgänge verzeichnen Lettland, Bulgarien und Ungarn. Bei den Geburtenzahlen ist das Bild ähnlich: Auch hier führt Irland mit 16,5 Geburten pro tausend Einwohner  weit vor den anderen EU-Staaten. Zugleich verzeichnet das Land aber mit minus 7,5 Promille auch die höchste Nettoabwanderung. Deutschland weist mit 8,3 Promille eine der niedrigsten Geburtenziffern auf.

In der Bundesrepublik kamen im Vorjahr 677900 Kinder zur Welt, EU-weit waren es fünf Millionen.

(Quelle: FOCUS Online)

Alarmierend: Immer mehr Singles - weniger Haushalte mit Kindern

27.07.2011 07:39

Ob uns da vielleicht die fehlenden Fachkräfte nicht von allein nachwachsen????

Der Anteil der Haushalte mit Kindern ist in Hamburg auf 18 Prozent gesunken. Parallel ist die Zahl der Single-Haushalte um 25.000 gestiegen. Damit liegt der Anteil der Einpersonenhaushalte im gesamten Stadtgebiet bei 53 Prozent.  517.000 Hamburger leben somit allein, das entspricht 29 Prozent der Bevölkerung.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1969471/Alarmierend-Mehr-Singles-weniger-Haushalte-mit-Kindern.html

(Quelle: Hamburger Abendblatt)

Studie entlarvt steigenden Fast-Food-Konsum

26.07.2011 15:00

Kinderernährung in den USA

Die Zahl der Übergewichtigen in den USA steigt und steigt, schon Kinder und Jugendliche sind betroffen. Eine Studie mit Daten aus 30 Jahren verdeutlicht einen der Gründe: Kinder essen häufiger auswärts - und greifen dann zu Fast Food. Dadurch ist die tägliche Kalorienaufnahme deutlich gestiegen.

Hamburg - US-amerikanische Kinder und Jugendliche essen heute deutlich mehr als vor rund 30 Jahren. Und sie nehmen deutlich mehr Nahrung zu sich, die nicht zu Hause zubereitet wurde.

Laut der im "Journal of the American Dietetic Association" veröffentlichen Studie konsumieren Schüler zudem durch Fast Food mehr Kalorien als bei den Mahlzeiten, welche die Schule ausgibt.

Die ältesten Daten stammen aus den Jahren 1977 und 1978, zwischen 1989 und 1991 sowie 1994 und 1996 wurden weitere Studienteilnehmer befragt. Die neuesten Antworten stammen aus dem Zeitraum von 2003 bis 2006, insgesamt flossen die Daten aus vier Untersuchungen mit rund 29.200 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren in die Auswertung ein.

Amerikanische Kinder haben demnach im Jahr 2006 im Durchschnitt 179 Kilokalorien am Tag mehr zu sich genommen als in den Jahren 1977/1978, berichtet das Team um Barry Popkin von der University of North Carolina in Chapel Hill.

Statt rund 1840 tägliche Kilokalorien in den siebziger Jahren seien es jetzt etwa 2020 am Tag. Und immer häufiger wurden die Lebensmittel nicht im Elternhaus zubereitet: 1977 nahmen Kinder und Jugendliche mit 77 Prozent noch mehr als drei Viertel der Kalorien durch zu Hause zubereitetes Essen auf. Knapp 30 Jahre ist dieser Anteil auf 66 Prozent gesunken. Bei den Jugendlichen fanden die Forscher mit 63 Prozent den geringsten Wert. Aber auch bei den Kleinkindern im Alter von zwei bis sechs Jahren kam nur ein Anteil von 71 Prozent der Kalorienmenge aus der heimischen Küche. 1977 waren es bei ihnen noch 85 Prozent.

In dem Jahrzehnt bis zum Jahr 2006 sank in den USA der Anteil der Schulspeisung an der Kalorienaufnahme über alle Altersgruppen hinweg von neun auf acht Prozent. Der Wert der Restaurants kommt dem mit mittlerweile fünf Prozent schon nahe. Und da sind Fast-Food-Ketten noch nicht eingerechnet. Der Fast-Food-Anteil stieg von 10 auf 13 Prozent. Mit insgesamt 18 Prozent holen sich Kinder und Jugendliche ihr Essen inzwischen also mehr als doppelt so oft aus Restaurant und Burger-Bude als aus der Schulspeisung.

Dass immer mehr Kinder übergewichtig sind, ist ein gravierendes Problem in den USA. Einige Forscher nehmen an, dass der Anteil Übergewichtiger und Fettleibiger in der erwachsenen Bevölkerung in den kommenden Jahren noch weiter steigen wird - bis mindestens 42 Prozent der US-Bürger extrem übergewichtig sind . Schon heute sind die USA die Industrienation mit dem größten Prozentsatz übergewichtiger Erwachsener.

(Quelle: Spiegel online)

Unsere Kinder auch???

26.07.2011 14:58

Die Wirtschaft ist aufgewacht...  wirklich??   Es fehlen uns in den nächsten Jahren etliche Fachkräfte...  aber...
es gibt ja da noch die Frauen, vielleicht Mütter... und weil man die nun plötzlich doch braucht, auch noch als Arbeitskräfte außer Haus," im Haus tun sie ja nichts",  finden nun auch die Unternehmer immer mehr Gefallen an Teilzeit-Arbeitsplätzen, weil die für Mütter oft attraktiver sind.

Wir brauchen eine Familiengerechte Wirtschaft und nicht eine Wirtschaftsgerechte Familie...

Sinkendes Nettoeinkommen

20.07.2011 07:36

Deutschland sonnt sich im Aufschwung. Doch bei den unteren Einkommensgruppen kommt von der guten Wirtschaftsentwicklung nichts an. Sie mussten seit 2000 erhebliche Einbußen hinnehmen.

Trotz Wirtschaftswachstums sind die realen Nettolöhne von Geringverdienern einem Zeitungsbericht zufolge seit der Jahrtausendwende stark gesunken. Bei Beschäftigten in den unteren Einkommensgruppen betrugen die Einbußen preisbereinigt 16 bis 22 Prozent. Das ergab laut "Berliner Zeitung" eine Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).
 Reinigungskräfte gehören zu den Geringverdiener.......
Das DIW wertete neue Umfrageergebnisse des sozioökonomischen Panels aus, für das jährlich Tausende nach ihren Lebensumständen befragt werden. Demnach sanken die realen Nettoeinkommen von Geringverdienern zwischen 2000 und 2010 besonders stark. Im Durchschnitt aller Beschäftigten gingen die Nettogehälter preisbereinigt um 2,5 Prozent zurück. Beschäftigte in der höchsten Einkommensgruppe verbuchten ein leichtes Plus von knapp einem Prozent.
Die Wirtschaft sei seit der Jahrtausendwende ordentlich gewachsen, sagte DIW-Experte Markus Grabka der Zeitung. Doch bei den meisten Erwerbstätigen sei davon nichts angekommen. Die Politik hatte die Ausweitung des Niedriglohnsektors mit den Hartz-Reformen massiv unterstützt.
Die Regierung plant zum 1. Januar 2013, Steuern und Abgaben zu senken. Ziel ist es, vor allem kleine und mittlere Einkommen zu entlasten. Im Gespräch ist eine Abflachung des sogenannten Mittelstandsbauches, was aber sehr teuer werden kann. Auch über den Solidaritätszuschlag wird diskutiert. Als wahrscheinlich gilt eine Absenkung des Rentenbeitrags. Das Gesetz schreibt eine Beitragssenkung vor, wenn die Rentenkassen übervoll sind. Das ist derzeit der Fall.
Die OECD klagt seit langem, dass hierzulande Geringverdiener stärker belastet würden als in den meisten anderen Industrieländern. So sei die Abgabenlast in den vergangenen zehn Jahren vor allem für gut verdienende Singles gefallen. Für Alleinerziehende mit wenig Einkommen dagegen habe es nur ein wenig mehr Netto vom Brutto gegeben.

(Quelle: Financial Times Deutschland)

 

Familien werden ausgeschlossen

18.07.2011 09:47

Der Sonntag gehört den Familien. Wenn die Arbeit ruht, ist endlich Zeit, gemeinsam etwas zu unternehmen.

Ein Ausflug in den Zoo, ein Picknick im Grünen oder eben der Besuch im Schwimmbad. Letzteres ist in Pinneberg nach der Einführung einer Frauenbadestunde nur noch eingeschränkt möglich. Väter und Vierjährige müssen zwischen 8.30 und 11 Uhr draußen bleiben. Denn die Regelung trifft auch Jungen, die älter als drei Jahre alt sind. Ein Irrsinn. Die Stadt möchte so Frauen einen Schutzraum schaffen, in dem sie ohne sich belästigt zu fühlen, baden können. Und die Stadtwerke hoffen auf Mehreinnahmen, indem sie neue Zielgruppen anspricht. Das Konzept kann nicht aufgehen, wenn dafür Familien auseinander gerissen werden. Das zeigt auch die Wut vieler Stammgäste, die ihre Dauerkarten zurückgegeben haben und nun gar nicht mehr ins Schwimmbad Pinneberg kommen wollen. Verständlicherweise. Jahrelang funktionierte der Betrieb auch ohne Trennung der Geschlechter. Woher also der plötzliche Sinneswandel? Ein zusätzliches Angebot sollte geschaffen werden. Dann aber bitte an einem anderen Tag und nicht auf dem Rücken der Familien.

(Quelle: Hamburger Abendblatt)

Zweiklassenmedizin

18.07.2011 09:45

Massive Kritik von den Krankenkassen

Gesetzlich Versicherte warten 71 Tage auf einen Termin beim Facharzt, Privatpatienten 19: Eine Studie zeigt nach SPIEGEL-Informationen, wie Mediziner Kassenpatienten systematisch benachteiligen. Aus Sicht der Ärzte ist das durchaus sinnvoll - so verdienen sie mehr Geld.

Hamburg - Gesetzlich Versicherte müssen auf Termine beim Facharzt deutlich länger warten als Privatpatienten. Das hat eine Umfrage der AOK Rheinland/Hamburg in ihrer Region ergeben. Die AOK hatte im Juni mehr als 800-mal testweise in Praxen angerufen. Dabei gaben sich die Mitarbeiter bei einem ersten Anruf als gesetzlich Versicherte aus. Später riefen sie als vermeintliche Privatpatienten an. Dabei fragten sie nach einem normalen Untersuchungstermin. Einen Notfall gaben sie nicht an.

Die Ergebnisse sind eindeutig - und zeigen, was die alltägliche Erfahrung ohnehin nahelegt: Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen müssen deutlich mehr Geduld beweisen, bis sie einen Termin beim Facharzt bekommen. Am schwierigsten ist es demnach, zu einem Kardiologen durchzudringen. Dort müssen Kassenpatienten im Schnitt rund 71 Tage warten, Privatpatienten 19. Bei den Radiologen sind es für gesetzlich Versicherte 46 Tage, für Privatpatienten sieben. Die Augenärzte vergeben nach 37 Tagen Termine an ihre Kassenpatienten, an die private Kundschaft nach 16.

"Das Verhalten mancher Fachärzte ist äußerst ärgerlich", sagt Wilfried Jacobs, Chef der AOK Rheinland/Hamburg. Daran werde sich jedoch nichts ändern, solange es keine wirkungsvollen Sanktionsmöglichkeiten gebe. "Die Kassen sollten das Recht bekommen, nicht mehr mit Fachärzten zusammenarbeiten zu müssen, die gesetzlich Versicherten keine zeitnahen Termine geben", sagt Jacobs.

Bereits im April hatte der SPIEGEL berichtet, einer Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK zufolge müssten 25 Prozent der gesetzlich Versicherten mindestens zwei Wochen lang auf einen Termin beim Arzt warten. Bei Privatversicherten mit akuten Beschwerden traf dies der Umfrage zufolge nur für knapp acht Prozent der Patienten zu.

Privatpatienten sind für Ärzte lukrativer

Die schlechtere Versorgung der Kassenpatienten hat nichts damit zu tun, dass es zu wenig Ärzte gibt. In Deutschland sind genügend Mediziner vorhanden - abgesehen von wenigen Gebieten in Ostdeutschland. Generell kann von Ärztemangel jedenfalls keine Rede sein. Denn insgesamt ist die Zahl der Kassenärzte in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich gestiegen, um 40 Prozent auf mehr als 137.000.

Dass Kassenpatienten größere Probleme haben, einen Facharzttermin zu bekommen, hängt mit dem Gesundheitssystem zusammen. Während die meisten Kassenleistungen streng reglementiert sind, können die Mediziner mit individuellen Zusatzangeboten sowie beim Behandeln von Privatpatienten ordentlich Geld verdienen. Für Privatpatienten können sie oft mehr als doppelt so hohe Rechnungen stellen wie bei Mitgliedern von gesetzlichen Krankenkassen. Die Folge: weniger ärztliche Dienstleistungen für gesetzlich Versicherte, mehr Engagement für Privatpatienten.

Schätzungen zufolge erwirtschaften viele Ärzte 30 Prozent ihres Einkommens allein mit Privatpatienten - und das, obwohl sich nur zehn Prozent der Deutschen zu dieser privilegierten Gruppe zählen. Bei manch einem niedergelassenen Mediziner in Ballungsgebieten sind es gar 50 Prozent der Umsätze.

(Quelle: Spiegel online)

Sommer-Preisausschreiben: KOPFSACHE

12.07.2011 07:35

Unser Infostand am 09.07.2011, an der Kirche St. Lamberti in Gladbeck, mit dem Sommer-Preisausschreiben unter dem Motto "KOPFSACHE" war ein voller Erfolg.

Der Wind, teilweise recht stürmisch, konnte die Menschen nicht davon abhalten,
an unserem Wettbewerb teilzunehmen. Wie viele Auswärtige aber auch die Gelegenheit nutzten, 
die sich zum Einkaufen in der schönen Einkaufszone der Stadt befanden, haben wir erst später festgestellt.

5 Fragen zur Familien-Partei waren zu beantworten.

Um 14:00 Uhr zog unsere Glücksfee Peggy, unter großer Spannung der anwesenden Zuschauer die glückliche Gewinnerin.

Frau Eleonore Kaeßler aus Gelsenkirchen darf den 25,-- Euro Gutschein demnächst bei Peggys Glücksträhne in Gladbeck einlösen. Unser Gladbecker Mitglied Frank Bresonik wird ihr diesen persönlich übergeben.

61 Fragebogen wurden in der Glückssäule gefunden. Nur 4 waren davon nicht korrekt ausgefüllt.

Es waren viele Gladbecker, aber auch Menschen aus Gelsenkirchen, Recklinghausen, Essen, Sprockhövel, Bottrop und Herten darunter.

 

Auch reiche Kinder werden krank

10.07.2011 22:56

Die Kindergesundheit in Deutschland wird schlechter. Nicht nur in armen, sondern auch in wohlhabenden Familien.

Heutzutage wird viel mehr Wert auf Konzentration und aufmerksames Zuhören gelegt als früher. Doch genau das überfordert viele Kinder.

Vor wenigen Tagen kam der Bericht, und er verheißt nichts Gutes: 100 Kinder- und Jugendärzte haben in der jüngsten DAK-Studie Rede und Antwort zum Gesundheitszustand der Kinder in Deutschland gestanden. Sie haben Auskunft über psychische Probleme und Verhaltensauffälligkeiten, Übergewicht, motorische Defizite, Sprach- und Hörprobleme sowie Haltungsschäden bei ihren Patienten gegeben. Das Ergebnis: Von einer quietschfidelen, gesunden Jugend kann man in Deutschland nicht mehr ohne Weiteres sprechen.

56 Prozent der Ärzte gaben nämlich an, dass sich die Gesundheit der Kinder in den vergangenen zehn Jahren verschlechtert habe - und zwar in allen Bereichen. Als Ursache nennt die Studie die üblichen Verdächtigen: Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und zu intensive Mediennutzung. Auch eine fehlende Vorbildfunktion der Eltern mit weniger Bildung und geringerem Einkommen sei ein Risikofaktor. Nur: Die Angabe von 97 der 100 Ärzte, dass psychische Probleme und Verhaltensauffälligkeiten zugenommen haben, für 55 von ihnen sogar stark, erklärt das nicht.

Zwar gibt es für einige psychische Erkrankungen wie etwa die Depression nachgewiesene Zusammenhänge mit Bewegung und Ernährung. Doch meist ist es um einiges komplizierter, die genauen Ursachen herauszufinden.

Für den Kinder- und Jugendpsychiater Andreas Warnke vom Universitätsklinikum Würzburg ist die ausschlaggebende Veröffentlichung zur Kindergesundheit nach wie vor der 2007 beim Robert-Koch-Institut erschienene repräsentative Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS). Das vom Bundesgesundheitsministerium sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Projekt hatte 17 641 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 17 Jahren zu ähnlichen Problembereichen über einen Zeitraum von drei Jahren untersucht. Die Forscher stellten eine Verschiebung von akuten zu eher chronischen Erkrankungen und von körperlichen Beschwerden zu psychischen Störungen hin fest. 20 Prozent der untersuchten Kinder wiesen demnach Verhaltensauffälligkeiten auf, und zehn Prozent waren behandlungsbedürftig psychisch erkrankt.
 
An diesen Zahlen habe sich nichts Grundlegendes geändert, sagt Warnke. Allerdings gebe es geschlechtstypische Zunahmen von Problemen in den vergangenen Jahrzehnten. Bei den Jungen seien es eher Suchterkrankungen und Gewaltdelikte, bei Mädchen dagegen eher Depressionen und Essstörungen. Auffällig ist dabei, dass es eine solche Zunahme vor allem bei Erkrankungen gibt, die mit gesellschaftlichen Prozessen zu tun haben. Für Störungen, die auch stark genetisch mitbestimmt sind, wie etwa die Schizophrenie, fehlt ein solcher Nachweis bisher.

Das Gehirn als lernendes Organ speichert Lebenserfahrungen, die auch gesellschaftlich geprägt sind, und orientiert sich in neuen Situationen an diesen Erfahrungen. Die gesellschaftlichen Entwicklungsaufgaben heute seien, über Stunden still und aufmerksam zu sein und die eigenen Impulse zu kontrollieren, sagt der Psychiater. Das überfordere viele. Früher waren dies keine wichtigen Fähigkeiten - heute schließen sie Kinder mit ADHS oder Legasthenie schnell aus. Die herrschenden Verhältnisse entscheiden also mit darüber, ob etwas zum Problem wird oder nicht.

Der Experte warnt auch davor, psychische Erkrankungen automatisch in Zusammenhang mit sozial benachteiligten Familien zu stellen. Zwar hatte die KiGGS-Studie für Kinder und Jugendliche aus Familien mit niedrigem sozialen Status auf allen Gebieten eine Häufung von Risikofaktoren festgestellt. Das bedeutet aber nicht, dass Familien mit hohem sozialen Status und Wohlstand vor psychischen Erkrankungen gefeit sind.

Die Depression Robert Enkes ist für Warnke ein gutes Beispiel. "Er war unser Nationaltorwart, umgeben von einer guten Familie und den besten Ärzten und Leistungsträger der Nation", sagt der Psychiater. "Und plötzlich wird der Welt bewusst, dass psychisches Leiden auch eine Erkrankung der Elite sein kann." Auch seine Station in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie sei überzählig besetzt mit Einser- und Zweierschülern vom Gymnasium: Sie kommen mit Magersucht, Psychosen, Angst- und Zwangserkrankungen. "Man kann nur appellieren, diese Erkrankungen sehr differenziert zu sehen und wegzugehen von der Erklärung, das treffe nur eine bestimmte Schicht unserer Gesellschaft", sagt Warnke.

Ein wichtiger Faktor ist auch die Struktur innerhalb der Familie. Weniger als die Hälfte der stationär aufgenommenen Kinder lebe noch mit beiden leiblichen Eltern zusammen, und in drei Viertel aller Gespräche in Sozialberatungsstellen gehe es um Trennungsproblematiken. Das erklärt nicht die Störungen, sagt aber viel über die Funktion und Tragfähigkeit von Familien aus. Den Eltern die Schuld zuzuschieben, davor graust es Warnke. Sie mühen sich oft bis zur Verzweiflung und Erschöpfung, sagt er. Letztlich ist das Gehirn ein Organ wie jedes andere - nur dass eine Erkrankung dann ein verändertes Verhalten und Erleben verursacht. "Und da hat niemand schuld", sagt Warnke nachdrücklich. "Davon muss man sich endlich mal verabschieden."

http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article13478265/Auch-reiche-Kinder-werden-krank.html

(Quelle: WELT online)

Das Glück des Lebens

10.07.2011 22:54

Frankreich sieht Kinder als Versprechen der Zukunft und Hoffnung der Nation. In Deutschland zählen Kinder hauptsächlich als Rechenfaktor, zuerst als schreiende Störung, dann als Kostenmacher, später als hoffnungslos überforderte Rentenzahler. Kein Wunder, dass in deutschen Landen Kinder sich rarmachen und die Erkenntnisse der Demografie die Menschen beunruhigen, wenn sie an das Morgen denken.

Die Politik sucht zu sparen, wo immer es am wenigsten wehtut, denn es gibt immer mehr Alte als Junge. Die Alten wählen, die Jungen nicht. Die können sich nicht einmal gegen die Hypotheken wehren, die auf ihren Namen aufgenommen und verkostet werden. Kinder haben keine Lobby. Zwar geht viel Geld, mehr als je zuvor, in Kinderbetreuung, Ausbildung und Bildung. Trotzdem meldet die Statistik - von dem winzigen Anstieg 2010 einmal abgesehen -, dass noch nie so wenig Kinder in Deutschland geboren wurden wie gegenwärtig. Zugleich aber ist in den Armutszonen der Welt, vom Höllenloch Gaza über den Jemen bis zu den Slums von Bombay, eine Bevölkerungsexplosion in Gang, wie die Geschichte sie noch nicht gesehen hat. Was man den "arabischen Frühling" nennt, ist in Wahrheit die Ernte einer seit einem halben Jahrhundert jedes Gleichgewicht sprengenden Bevölkerungsvermehrung der arabischen Welt. Wie lange geht das gut?

Die Antwort, so traurig wie bedrohlich, verstecken die meisten Staaten Westeuropas vor sich selbst. Es brauchte ein Gerichtsurteil, um durchzusetzen, dass das natürliche Lärmen von Kindern in der Nachbarschaft - wir sprechen nicht vom dröhnenden Hämmern fortgeschrittener Gartenpartys - hinzunehmen ist und nicht griesgrämigen Charakteren als Beschwerdegrund dienen kann.

Schwangerschaft als Kostenfaktor

Das aber ist nur Symptom einer opportunistischen, vergreisenden Stimmungslage, auf die sich Politiker und Wähler längst stillschweigend geeinigt haben. Wie weit ist es gekommen in einem reichen Lande, wenn von Kindern immer nur als Faktor im Renten- und Rechenspiel der Sozialpolitiker die Rede ist, die doch selten durch Imagination, Gefühlsstärke oder Zukunftsperspektive auffallen? Dazu kommt, dass für die meisten Frauen - "im gebärfähigen Alter", wie es abschreckend technokratisch heißt - Kinder und Karriere sich tatsächlich schlecht aufeinander reimen und, wenn eine Frau "gesegneten Leibes" daherkommt, wie die Altvorderen sagten, die Personalabteilung zuerst einmal die Kosten sieht und nach einer diskreten Form der Vertragsauflösung sucht: Ausnahmen bestätigen die Regel. Familien mit Kindern haben es notorisch schwerer als unbeschwerte junge Paare, eine Wohnung zu finden: Nicht, dass man etwas gegen Kinder hätte, aber, wissen Sie, der Lärm, die Unruhe, der Kinderwagen im Flur etc. etc.

Der Jugend- und Egokult der öffentlichen Diskurse, ob unter Dreißigjährigen oder unter Siebzigjährigen, bezieht sich immer nur auf die gegenwärtige Generation, nicht auf künftige, so als werde demnächst die Zeit stehen bleiben und alles Altern aufhören. Auch Glamour ist, wenngleich der Boulevard sich redlich Mühe gibt, weibliche Stars, Promis und Halbpromis im Zustand fortgeschrittener Schwangerschaft zu zeigen, mit Mutterfreuden nicht leicht zu verbinden. Und wo wäre das Lob der Vaterfreuden, gar der Großmutter- und Großvaterfreuden? Die einst die 68er waren und keinem über 30 trauten, gehen einem einsamen Herbst entgegen. Vorbei die Zeit der Pille, des Rundumflirts und der technischen Unverbindlichkeit. Die Entscheidung für Kinder bedeutet unweigerlich, Verantwortung zu übernehmen für mehr als das eigene Leben. Das ist ein ernster Schritt und ohne Kündigungsklausel, und zudem ein Zeichen, dass der süße Vogel Jugend dabei ist, vom Dach zu fallen. Aber er verspricht auch emotionalen Reichtum, bewusstes Leben, erfüllte Zeit - und manchmal mehr von Letzterer, als den Beteiligten lieb ist.

Alt werden ohne Kinder, ohne Enkel? Die Konsumenten der Pille sind die erste Generation, der solches bevorsteht. Es ist schon seltsam, dass gerade die kollektiv alternde Gesellschaft noch immer so tut, als sei man ewig 30. Auch Bluejeans und noch so viele kosmetische Operationen, ob an weiblichen oder männlichen Gesichtern und umliegenden Gegenden vollzogen, halten die Uhren nicht an. Es ist der Sinn für die Flüchtigkeit des Daseins abhandengekommen und, um den großen Seelenkenner William Shakespeare zu zitieren, für den unhörbaren und unerbittlichen Schritt der Zeit. Allenfalls, wenn die kalten Rechentafeln der Renten- und Lebensversicherer ins Blickfeld treten, dazu die Qual der finalen Monate, wird der Ernst des Lebens deutlich, der doch vom Moment eins an Altern und Sterben umschließt.

Gibt es Abhilfe? Sie kommt nicht aus den haushaltspolitischen Verteilungskämpfen, wo Kinder keine Stimme haben und Leute mit vielen Kindern eher als Problemfall auftreten denn als Inbegriff neuen Lebens. Sie kommt aus der Erinnerung, was Lebenserfüllung bedeutet, und an das, was einmal ohne Ironie Kindersegen hieß und jene Zuwendung schafft, die im Verströmen sich vermehrt. Sie kommt aber auch aus der unentrinnbaren Gewissheit, dass eines Tages Einsamkeit unter Silberhaar winkt, wenn es an Kindern und Enkeln gebricht, die niemals geboren wurden. Die Kinder, die vor vielen Jahren weggewünscht wurden, können niemals kommen und dem Alter Trost bringen. Zu spät. Die große deutsch-amerikanische Professorin Ruth Westheimer, Lebens- und Liebesberaterin der Amerikaner, sagte unlängst im Interview mit "Die Welt": "Hitler wollte nicht, dass ich lebe. Jetzt habe ich zwei Kinder, die besten der Welt. Und bestimmt die besten Enkel der Welt. Vier! Das ist Glück."

Ich hatte unlängst die Ehre, zum 65. Geburtstag eines großen Museumsdirektors zu sprechen. Der hatte die Römer zitiert mit ihrem "tempus fugit" - die Zeit flieht - und stellte fest, es sei nicht schön, 65 zu werden. Er gab mir damit das Stichwort: "Denken Sie an die Alternative." Die Geburt des ersten Kindes birgt die Erkenntnis, dass es nun mit der Jugend vorbei ist, die des ersten Enkels die Gewissheit, dass das Alter begonnen hat. Aber sind es nicht gerade Kinder und Enkelkinder, die die Botschaft tragen, dass das Leben weiter geht, heute und morgen und übermorgen?

Bundespräsident Wulff sucht bis heute nach einem Leitmotiv, das mit ihm unverwechselbar verbunden wäre. Dabei ist er doch der Erste, der mit seiner jungen Frau im Schloss Bellevue eine Kinderecke hat einrichten lassen. Das größte aller Themen, ob im Seelenhaushalt der Deutschen oder in der Sozialversicherung, hat er damit, wenn er genug gereist ist, jeden Tag vor Augen.

Morgenpost-Autor Michael Stürmer ist Historiker. Er war Professor an der Universität Erlangen, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik und Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl.

"Es ist der Sinn für die Flüchtigkeit des Daseins abhanden gekommen"
http://www.morgenpost.de/familie/article1696993/Das-Glueck-des-Lebens.html

(Quelle: Berliner Morgenpost)

Drohende Altersarmut

06.07.2011 13:14

Ruheständler müssen sich mit immer weniger Geld begnügen: Laut einem Zeitungsbericht ist die Kaufkraft deutscher Rentner in den vergangenen zehn Jahren um sieben Prozent gefallen. Linken-Chef Klaus Ernst warnt schon vor einer "Welle der Altersarmut".

Berlin - Rentner klagen immer öfter über Schwindsucht im Portemonnaie - neue Statistiken der Bundesregierung zeigen nun, wie stark ihre Kaufkraft tatsächlich zurückgegangen ist. Laut "Süddeutscher Zeitung" ("SZ") ist der Wert der Renten seit 2001 real um sieben Prozent gefallen. Grund: Inflation und Sozialkosten steigen schneller als die Altersbezüge.

Die "SZ" bezieht sich auf eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linken. Demnach legten die gesetzlichen Altersbezüge von 2001 bis 2010 um jährlich 0,82 Prozent zu; berücksichtige man die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, habe das Plus lediglich 0,56 Prozent jährlich betragen. Gleichzeitig seien die Verbraucherpreise um durchschnittlich 1,36 Prozent pro Jahr gestiegen.

In einer weiteren Antwort auf eine Linken-Anfrage habe die Bundesregierung neue Statistiken zur Altersarmut vorgelegt: Danach sind immer mehr alte und kranke Menschen auf staatliche Sozialleistungen angewiesen. "Auf Deutschland rollt eine Welle der Altersarmut zu", sagte Linken-Chef Klaus Ernst der "SZ". "Wenn die Renten weiter in dem Tempo sinken, dann liegt die Durchschnittsrente in zehn Jahren unter der Grundsicherung."

Ernst plädierte für eine neue Rentenformel, die Ruheständler vor Inflationsverlusten schützt, und für eine Mindestrente, damit niemand in Altersarmut fällt. Die Bundesregierung weist die Vorwürfe zurück. Die jährliche Anpassung der Renten orientiere sich an der Entwicklung der Löhne und nicht der Preisentwicklung, heißt es laut "SZ" in ihrer Antwort auf die Linken-Anfrage. "Auch die Löhne der Beschäftigten genießen keinen Schutz vor Inflation."

Wir sichern die Rente durch Familiengerechtigkeit!

(Quelle: Spiegel Online)

Gesundheitszustand der Kinder hat sich verschlechtert

06.07.2011 13:07

Mehr psychische Probleme, viele Verhaltensauffälligkeiten, Übergewicht:
Die Gesundheit von Mädchen und Jungen in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren schlechter geworden, sagen Kinderärzte in einer Umfrage. Vor allem Grundschüler zwischen sechs und acht Jahren
sind nach Einschätzung der Mediziner betroffen, wie die Krankenkasse DAK in Hamburg mitteilte.
Im Auftrag der Kasse hat das Forsa-Institut im April bundesweit 100 Kinder- und Jugendärzte befragt.

Ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und zu viel Zeit vor Fernseher und Computer sehen die Mediziner
als größte Gefahren für die Gesundheit der Kinder. Auch eine fehlende Vorbildfunktion der Eltern stuften
sie sehr häufig als Risikofaktor ein, heißt es in der DAK-Studie.
Und 61 Prozent der Ärzte nannten zu wenig oder schlechten Sportunterricht an Schulen. 

„Die Einschätzung der Kinderärzte ist alarmierend“, sagte Christina Sewekow von der DAK.
„Die Gesundheitserziehung unserer Kinder muss in Deutschland ein stärkeres Gewicht bekommen.“ 

Der vollständige Artikel:
http://www.welt.de/gesundheit/article13468579/Gesundheitszustand-der-Kinder-hat-sich-verschlechtert.html

(Quelle: WELT online)

Es wäre vielleicht ein Vergleich  interessant, ob beide Eltern arbeiten (müssen, oder auch sollen, VOLLZEIT(ERWERBS)-MÜTTER CONTRA FACHKRÄFTEMANGEL) und ob die Kinder fremdbetreut werden oder wurden.

NRW- Landtag muss kleine Brötchen backen

05.07.2011 16:53

Von Lehman bis Laumann war der Weg nicht weit am Chaos-Donnerstag vergangene Woche im Landtag. Während im Landesparlament die geordnete Aufspaltung der West-LB sieben Stunden lang zu platzen drohte, sackten an den Weltfinanzplätzen erste Indizes weg.

Wall Street schaute auf NRW – statt nach Athen – und EU-Kommissar Joaquín Almunia sowie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble schrieben SMS an Landesfinanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD). Erinnerungen an den Zusammenbruch der Privatbank Lehman-Brothers kamen auf, als 2008 hochspekulative Finanzkontrakte reihenweise wie die Dominosteine umfielen. Eine Weltwirtschaftskrise bis dahin nie erlebten Ausmaßes folgte.

»Die haben sich verzockt«, zog auch Nicht-Börsianer Karl-Josef Laumann eine Analogie zur Lehman-Pleite. Der Zorn des CDU-Fraktionschefs galt allerdings der SPD im Landtag und deren Ministerpräsidentin persönlich. Erstmals stand Hannelore Kraft (SPD) ohne Duldung der Linken da und verlor prompt eine extrem wichtige Abstimmung. Zudem hatte ihre Fraktion eine völlig unpolitische Verabredung für Krankheitsfälle ohne Not gebrochen.

Krafts Mehrheit »mit den Kommunisten« halte nur solange, wurde Laumann deutlich, wie sie Geld ausgeben könne. Dem Fraktionschef ging es um eine Milliarde Euro. Diesen für andere eher bescheidenen Betrag wollte der knorrige Westfale im Landeshaushalt eingerechnet sehen, damit die breite Zustimmung aus NRW zum West-LB-Konzept nicht noch mehr Schulden bedeutet.

Das Ja der CDU gab es nach Stunden der Unregierbarkeit in NRW um 19.02 Uhr doch noch – ohne Finanzvereinbarung und um des lieben Friedens willen.
Seitdem ist alles anders.

Das Vertrauen zwischen CDU und SPD ist nachhaltig zerstört und in vielen offenen Finanzfragen sitzt die CDU durch Richtersprüche aus Münster jetzt am längeren Hebel. Damit fehlt der SPD jeglicher Spielraum, um sich das Stillhalten der Linkspartei zu erkaufen. Kurzum: Die Sozialdemokraten müssen lernen, kleine Brötchen zu backen.

Erstes Opfer des Großkonfliktes könnte die Schulpolitik werden. Eigentlich wollen Kraft und CDU-Landeschef Norbert Röttgen am kommenden Freitag über das dringend erforderliche neue Schulgesetz sprechen. Bis zu 100 geplante Gemeinschaftsschulen sollen 2012 ohne Experimentierklausel starten können. Jetzt steht zu befürchten, dass die Großkopfeten über das Kitten zerschlagenen Porzellans nicht hinaus kommen.

Außerdem: Eltern und Kommunen brauchen Gewissheit, ob das versprochene beitragsfreie letzte Kindergartenjahr tatsächlich noch in diesem Sommer beginnt.

Die Zeit läuft davon. Landtagssitzungen gibt es nur noch Ende Juli, in denen Kraft um neue Mehrheiten für ihre Finanz- und Schulgesetze werben kann. Die Frage ist: Bei wem?

(Quelle: Westfalenblatt)

Info zu Kindeswegnahmen

05.07.2011 16:27

Die Bundeskommission Jugendämter hat eine Anfrage an alle Lan­des­regie­run­gen bzw. deren Landesämter vorbereitet, die Aufschluss über die Zahl der Kindeswegnahmen bzw. Inobhutnahmen der letz­ten Jahre, deren Gründe und deren Dauer bis zur Rückführung (§1666a) und eine Aufschlüsselung nach Fremd­unterbringung Psy­chiatrien, Heimen und Pflegefamilien geben soll.
Daneben hat die Bundeskommission (gemäß Antrag aus BaWü) be­schlossen, einzelne Kinder-Schicksale (Fallbeschreibungen) in aus­schliesslich anony­mi­sierter Form zu sammeln und auszuwerten, um die Systematik der Kindes­weg­nahmen zu untersuchen. Die Angaben werden auf Wunsch streng ver­trau­lich behan­delt.

Die Beschreibung soll auch Ant­wort auf Detailfragen ent­halten,  für welche ggf. ein Fragenkata­log bei Raimund Enders über Hartmann(et)Familienpartei-nrw.de anzufordern wäre.

Kopfsache

05.07.2011 16:25

„Kopfsache“ so lautet das Motto unseres diesjährigen Sommer-Preisausschreibens, dass im Rahmen eines Infostandes der Familien-Partei am 9. Juli 2011 in der Zeit von 11.00 – 14.00 Uhr vor der Lambertikirche, Horsterstr.7, in Gladbeck unter anderem angeboten wird.

Die Teilnehmer müssen, wenn sie den Preis erhalten möchten, 5 Fragen bezüglich der Familien-Partei beantworten und können dann einen 25 Euro-Einkaufsgutschein aus dem Gladbecker Fachgeschäft für Friseurbedarf „Peggys Glückssträhne“ gewinnen.

Bis heute haben bereits über 30 Interessenten den Fragebogen ausgefüllt. Wir sind hoch erfreut über diese Resonanz, zeigt sie doch, dass die Familien-Partei in Gladbeck zu einem festen Bestandteil geworden ist.

Aktion Solingen

05.07.2011 16:21

Michael Hartmann hat einen ganz anderen Weg gewählt, um die Menschen zur Mitgliedschaft zu motivieren...

Schon an den Infoständen in Langenfeld und Solingen bot er potenziellen Mitgliedern einen PC an. Jetzt verstärkt er diese Aktion durch die Verteilung von speziellen Flyern. Wer bis zum 31. Oktober 2011 im Bergischen als Neu-Mitglied seinen Antrag eingereicht hat, aufgenommen wurde und seinen Jahresbeitrag bezahlt hat, hat die Chance auf eine der beiden umfangreichen neuen PC-Anlagen. Alle anderen aufgenommenen Neumitglieder erhalten mindestens einen Gutschein (z.B. zum Tanken) in Höhe von 10 Euro.

Drücken wir Michael Hartmann die Daumen für seine Aktion Solingen und führen wir ihm Interessenten zu, damit wir bald im Bergischen auch Ort-, Stadt- oder Kreisverbände gründen können. 

Die Folgen des Eklats für NRW

01.07.2011 07:08

Düsseldorf Kurz vor ihrem ersten Jahrestag hat die rot-grüne Landesregierung gestern ihre bisher schwerste Niederlage einstecken müssen. Dass sie ihren Antrag zur WestLB nicht durchbekam, ist eine große Blamage. Ganz offenbar hat Rot-Grün die Lage vollkommen falsch eingeschätzt und sich zu siegessicher gefühlt. Tatsächlich haben beide Parteien immer wieder stolz darauf verwiesen, noch keine Abstimmung im Landtag verloren zu haben. Dies war dadurch möglich geworden, dass sich die Linke entweder enthielt oder die Landesregierung auch Stimmen der CDU bekam. Die von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und ihrer Stellvertreterin Sylvia Löhrmann (Grüne) ausgerufene "Koalition der Einladung" schien lange Zeit bestens zu funktionieren.

Bis zum gestrigen Eklat. SPD und Grünen wurde erstmals drastisch vor Augen geführt, dass sie lediglich eine Minderheitsregierung bilden, die – wenn sie Politik gestalten will – auf die Unterstützung zumindest von Teilen der Opposition angewiesen ist.

Da es sich bei der Aufspaltung der WestLB keineswegs um eine Lappalie, sondern um einen international beachteten Vorgang handelt, hätte Rot-Grün im Vorfeld alles unternehmen müssen, um die durchaus mögliche Verständigung mit der CDU zu suchen. Das ist sträflicherweise unterblieben. Allerdings gehört auch die Union zu den Verlierern. Ihr an sich berechtigtes Beharren auf kontinuierlichen Schuldenabbau in NRW hat keinen Eingang in die gemeinsame Resolution gefunden, die SPD, Grüne und CDU gestern Abend als kleinsten gemeinsamen Nenner verabschiedet haben. Ob Rot-Grün die Mahnung zum Schuldenabbau beherzigt, muss nach den bisherigen Erfahrungen bezweifelt werden.

Die gemeinsame Resolution ist ein typisch rheinischer Kompromiss, der vieles im Unklaren lässt, aber nach außen hin doch das gewünschte Signal nach Brüssel aussendet. Zwar spielt das gemeinsame Papier für die weiteren Entscheidungsprozesse der EU keine ausschlaggebende Rolle, aber ein Nein aus Düsseldorf zu dem ausgehandelten WestLB-Plan wäre in Brüssel doch mit großer Verwunderung registriert worden.

So gesehen ist die Landesregierung jetzt noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Doch sie ist angeschlagen. Das Image der strahlenden Regierungschefin, der einfach alles gelingt, ist lädiert. Weitere Abstimmungsniederlagen dieser Dimension kann sich Rot-Grün nicht leisten.

Nach der Niederlage von Rot-Grün waberte gestern zeitweise das Gerücht von Neuwahlen durch den Landtag. Die Grünen, die davon wohl am meisten profitierten, würden sicher keinen Augenblick zögern. Doch SPD und CDU (die beide zustimmen müssten) haben kein Interesse daran. Zu ungewiss wäre es, ob sie mit jeweils 67 Abgeordneten zurück in den Landtag kämen.

Doch gestern ist noch etwas anderes passiert: Das menschliche Miteinander im Landtag ist beschädigt worden. Bisher war es guter Brauch, dass bei einem gravierenden Krankheitsfall in den eigenen Reihen der politische Gegner ebenfalls einen Abgeordneten zurückzieht, damit es bei den Abstimmungen nicht zur Verzerrung der Stimmenverhältnisse kommt. Auch gestern war dieses sogenannte Pairing vereinbart worden. Im allerletzten Moment kündigte die SPD diese Absprache auf. Dieser törichte Wortbruch wird Folgen haben.

Mit den Sozialdemokraten wird die CDU in dieser Legislaturperiode wohl keinen Personaldeal mehr schließen wollen. Dafür ist zu viel Porzellan zerschlagen worden. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die dafür verantwortliche Fraktionsgeschäftsführerin Britta Altenkamp von ihren Genossen zur Rechenschaft gezogen würde.
(Quelle: RP)

Zahl der "Komasäufer" steigt..

Alarmierende Studie

  • Wir alle wurden als Baby geboren. Aus uns sind Krankenschwestern/ pfleger, Polizisten, Feuerwehrleute, Ärzte, Ingenieure, Altenpfleger.........geworden.
  • Wo sind die nächsten Babies aus denen Ingenieure, Ärzte/ innen, Altenpfleger.....für uns werden können....????
  • Wer kümmert sich um unsere Kinder???
  • Wen interessiert es WARUM immer mehr Kinder und Jugendliche zu Komasäufern werden??

Plakate

 

Einer für Alle, ALLE für einen.

Das Miteinander der Generationen.

     

     

Landtagswahlen 2010

 

    Am Mutter- und Europatag, den 09. 05. 2010

               ist in Nordrhein-Westfalen Landtagswahl 

  Wir haben jetzt 1127 Unterschriften

  D a n k e  allen Unterstützern und Sammlern!

 

Am 30. 03. 2010 hat der Landeswahlausschuss 25 Parteien zur Landtagswahl zugelassen.

Wir stehen auf dem Wahlzettel auf Platz 12.