Presse

Parteitag am 03.11.2012 beschließt Zusammenschluss mit der Familien – Partei Deutschlands / Urabstimmung läuft


Am Samstag, den 03. 11 wurde bei der Auszählung der Wahlzettel deutlich, dass die Parteimitglieder der Partei Soziale Gerechtigkeit Nordrhein Westfalen einen Zusammenschluss mit der Familien - Partei Deutschlands begrüßen.

Der Wille der Mitglieder war so eindeutig, dass umgehend die notwendige Urabstimmung für den 05.11. bis 28.11.2012 eingeleitet wurde.

Wenn die Urabstimmung entsprechend verläuft, heißt es ab dem 01. Dezember: Gemeinsam sind wir stark! Beide Parteien werden dann zusammen die Parteienlandschaft nachhaltig in Deutschland verändern.

Die politische Arbeit für die Menschen hier in NRW wird positiv verstärkt und gefestigt.

Durch einen Zusammenschluss wäre die Familien – Partei Deutschlands in NRW durch Ratsherr Helmut Geuking nun auch im Rat der Stadt Billerbeck vertreten.

Die Familien – Partei Deutschlands hat bereits am 29.09. auf ihren Parteitag in Essen die Weichen für einen Zusammenschluss gestellt.

Nachrichten-Archiv

Juni 2011

Berliner Grüne in Schockstarre

30.06.2011 07:36

Blitzschnell trennen sich die Berliner Grünen von ihrem Wahlkampfmanager - knapp zwölf Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl. Ohne Erklärung.

Es ist Hoffest im Roten Rathaus. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat Eliten aus Politik, Wirtschaft und Kultur geladen. Auch die Grünen feiern mit. Wowereits Herausforderin Renate Künast verkündet gut gelaunt, dass sie anstrebt, nächstes Jahr selbst das Hoffest zu eröffnen. Am Tag danach hat ihr Projekt "Übernahme des Roten Rathauses" nach der Abgeordnetenhauswahl im September einen kräftigen Dämpfer erhalten.

Mitten im Höhenflug der Grünen, die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SPD liefern, entbindet die Berliner Partei-Spitze überraschend ihren Geschäftsführer und Wahlkampfmanager André Stephan von seinen Aufgaben. Die dürre Pressemitteilung besteht aus einem Satz, nennt keine Gründe. Die Grünen-Spitzenvertreter in Partei, Fraktion und Wahlkampfteam schweigen. Anrufe werden nicht entgegengenommen. Ausgerechnet die Grünen, die immer auf Transparenz pochen und lückenlose Aufklärung fordern, schotten sich total ab.

Schon zwei Stunden vor der Pressemitteilung meldete die "Bild"-Zeitung, Stephan sei nach einer Trunkenheitsfahrt von der Polizei festgenommen worden. Der 31-Jährige soll der Mann sein, der Beamten auffiel, weil er vor einer Kreuzung am Steuer eingeschlafen war. Zunächst reagierte er kaum, dann sehr aggressiv. Bevor Verstärkung eintraf, versuchte er zu fliehen. Dann trat, schubste und beleidigte er Beamte. Die Polizei berichtet über den Vorfall, nennt aber keinen Namen.

Die Vermutung liegt nahe, dass Stephan auf der Rückfahrt vom Hoffest war. Der Alkoholisierte gab nach Polizeiangaben selbst an, von einer Feier zu kommen. Nun zogen die Grünen wohl die Notbremse. Erste Anfragen bei ahnungslosen Grünen lassen vermuten, dass der mutmaßliche "Sünder" seine Partei nicht informierte. Danach Schweigen. Die Öffentlichkeit darf rätseln.

Familien-Partei-NRW:  
Wir wünschen unseren Kollegen in Berlin viel Erfolg!

 

Das West LB-Ende und die Folgen

27.06.2011 18:53

Neue Milliarden-Lasten für den Landeshaushalt NRW, die Sparkassen und den Bund - das Abenteuer WestLB endet für die Mitarbeiter und die Steuerzahler mit dem erwarteten Fiasko. Die einen werden zum großen Teil ihren Job im altbekannten Haus verlieren, die anderen dürfen für den abschließenden Umbau der Krisenbank noch einmal tief ins Portemonnaie greifen. Dass die Sparkassen eine Verbundbank behalten sollen, ist nur ein schwacher Trost.

2002 wäre bei der Aufspaltung der WestLB in die Förderbank und die kommerzielle AG die Chance gewesen, die Weichen grundlegend anders zu stellen. Bis zuletzt blieb aber offen, welches tragfähige Geschäftsmodell die von der Politik gehätschelte Landesbank nach dem eklatanten Versagen auf verschiedenen Feldern und vielen heiklen Geschäften eigentlich haben soll. Als die Krise kam, war alles zu spät.

Jetzt muss das hoch verschuldete Land als Miteigentümer die neue WestLB-Last über einen Nachtragsetat stemmen. Höchst ärgerlich für die rot-grüne Minderheitsregierung, die als Haushälter bisher alles andere als glücklich agiert. Nachschlag für die gescheiterte Landesbank - wie soll man dies angesichts vieler Sparmaßnahmen erklären? Und dass man das frische Geld mit Blick auf weitere Neuverschuldung den Investitionen zuordnen will, macht nicht nur die Opposition hellhörig.

(Quelle: Kommentar aus der Borkener Zeitung Wirtschaft)

Bevölkerung in NRW nimmt weiter ab, Fachkräftemangel, Fachkräfte-Gipfel

24.06.2011 09:11

Düsseldorf - Die Bevölkerung in NRW nimmt weiter ab. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte, hatte das immer noch bevölkerungsstärkste Bundesland Ende des vergangenen Jahres 17 845 154 Einwohner. Das sind 27 609 weniger als im Vorjahr. Der Rückgang resultiere vor allem aus der großen Differenz zwischen den Zahlen der Sterbefälle und der Geburten. Die bevölkerungsreichste Stadt in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin Köln mit 1 007 119 Einwohnern. Es folgen Düsseldorf mit 588 735 Bürgern und Dortmund mit 580 444. Die laufende Volkszählung soll noch genauere Zahlen liefern.  

Die genauen Tabellen finden Sie im Artikel  
http://www.mv-online.de/aktuelles/nrw/1570515_Bevoelkerung_in_NRW_nimmt_weiter_ab.html  

 

Passau (dpa) - Die Handwerksbetriebe in Deutschland setzen auf der Suche nach Fachkräften nicht auf Ausländer. Nicht einmal zwei Prozent der Betriebe seien daran interessiert, sagte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, der «Passauer Neuen Presse». Mit der Qualifizierung von Arbeitslosen könne der Fachkräftebedarf besser gedeckt werden. Es werde aber immer noch viel Geld in völlig unzureichende Kurse gesteckt. Quer durch alle Bereiche sucht das Handwerk zur Zeit händeringend Personal.

(Quelle: Stern.de)

 

Fachkräfte-Gipfel: In Deutschland studiert, im Ausland erfolgreich

Deutschland sucht händerringend qualifizierte Ingenieure und Ärzte. Die Regierung öffnet die Grenzen für Ausländer etwas weiter. Doch die besten Köpfe heuern anderswo an, selbst wenn sie in Deutschland studiert haben.

Familien-Partei NRW:  Das politische Ziel, die Erwerbstätigenquote  von Frauen noch zu steigern, wird sicherlich den anhaltenden Kinderschwund beschleunigen. Warum bieten wir nicht unserem qualifizierten Nachwuchs genug Chancen? 

(Quelle: Handelsblatt)

Schulstreit neu entfacht

22.06.2011 07:36

Die CDU will nicht mit der Linken reden, Rot-Grün sich nicht erpressen lassen

Vielleicht landet auch diese Auseinandersetzung vor Gericht

Doch kein Schulfrieden in Nordrhein-Westfalen:.....

Nach ersten Annäherungssignalen in der vergangenen Woche haben sich die Fronten zwischen der rot-grünen Minderheitsregierung und der CDU nun wieder verhärtet. Solange Rot-Grün auch mit der Linken über das neue Schulgesetz verhandeln will, macht die CDU die Schotten dicht. "Jeder in Nordrhein-Westfalen weiß, dass wir mit der Linkspartei keine gemeinsame Politik machen, erst recht keine Schulpolitik", sagte der Vorsitzende der NRW-CDU, Bundesumweltminister Norbert Röttgen, am Montag dem WDR.

Damit steht in Sachen Schulfrieden alles wieder auf Anfang. Die CDU will weder am großen Schulkonsens-Gespräch der Landesregierung mit den Spitzen aller fünf im Landtag vertretenen Parteien am Freitag teilnehmen, noch an einem Sondergespräch. Schulministerin Sylvia Löhrmann warnte die CDU, die "historische Chance" auf einen breit getragenen Schulkonsens nicht zu verspielen. Doch Löhrmanns Angebot, mit der CDU Einzelgespräche zu führen, wurde abgeschmettert. "Parallelverhandlungen wird es nicht geben", stellte CDU-Landtagsfraktionschef Karl-Josef Laumann fest. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) müsse sich entscheiden: "Entweder oder", forderte Laumann eine Absage an die Linkspartei. Ein wirklicher Schulkonsens sei nur mit den großen Parteien möglich, eine Zusammenarbeit mit der vom Verfassungsschutz beobachteten Linkspartei indiskutabel.

Damit sind alle politischen Protagonisten nach Malefiz-Art eingemauert. Die CDU kann ebenso wenig auf ihren lautstark geforderten Bann der Linken verzichten, wie die Regierung darauf eingehen. Die Koalition könne sich nicht von der CDU erpressen und vorschreiben lassen, mit wem sie Gespräche führe, betonte Löhrmann. Auch die Landtagsfraktionen von SPD, Grünen, FDP und Linken reagierten mit Ablehnung und Unverständnis. "Albern", nannte Grünen-Fraktionsvorsitzende Reiner Priggen die Verweigerungshaltung der CDU. "Wir wollen schließlich nicht mit Margot Honecker verhandeln."

(Quelle: Die Welt online)


Die Familien-Partei NRW fordert:

eine umgehende Einigung der etablierten Parteien, Reformen dürfen nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden.
Ein dem Stand der kindlichen Entwicklung angepasstes humanes Schulsystem mit individuellen Fördermöglichkeiten. Bildung hat gemäß Begabung zu erfolgen. Schüler, Eltern und Lehrkräfte müssen  verlässliche und dauerhafte Schulformen haben. 

Die Familien-Partei NRW fragt: 
Liebe Schüler/ innen, Eltern, Väter und Mütter, was meint Ihr, was meinen Sie?  Schreibt uns, schreiben Sie uns welche Förderung für euch, für Sie wichtig ist
.  

Alessandra Pocher„Meine oberste Priorität ist das Muttersein“

19.06.2011 22:55

Ob die kleine Nayla Alessandra zwei Brüder, zwei Schwestern oder ein Zwillingspärchen bekommt, will Alessandra Pocher zwar nicht verraten. Das ist ihr süßes Geheimnis. Doch dafür verrät sie uns, wie es nach der Geburt für sie weitergeht. „Wann und wie ich nach der Geburt der Zwillinge wieder in das Berufsleben einsteige, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Klar ist, meine oberste Priorität ist das Muttersein.“

Die Familien-Partei:  wir sichern durch das Erziehungsgehalt auch für nicht Promimütter die eigene Entscheidung, ob sie kurz nach der Geburt wieder außer Haus arbeiten wollen oder ob für sie das Mutter sein die oberste Priorität darstellt.

Die Eltern erhalten durch das Erziehungsgehalt die Wahlfreiheit, ob sie das Kind selbst betreuen
oder einer Fremdbetreuung anvertrauen, um selbst einer beruflichen
Tätigkeit nachzugehen.

(Quelle: BUNTE | Elke Habekost)

Zum vollständigem Artikel....

Urteil des Verfassungsgerichts

17.06.2011 07:26

Von Anna Reimann  

Das Verfassungsgericht hat ein neues Bundestagswahlrecht gefordert - doch Schwarz-Gelb hat die Reform vertrödelt. Eine fristgerechte Einigung ist jetzt nicht mehr möglich, Deutschland steht bald ohne verfassungsfesten Abstimmungsmodus da. An der Schlappe will keiner schuld sein.  

Berlin - Das Thema ist hoch kompliziert - aber das dürfte als Ausrede kaum durchgehen. Denn tatsächlich hat Deutschland bald ein veritables Problem: Es steht bald ohne ein Bundestagswahlrecht da, das den erklärten Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts genügt. In einer Zeit mit einer zerstrittenen Regierung.  

Bis zum 30. Juni hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe dem Parlament in Berlin gegeben, um das Wahlrecht zu reformieren. Die Abgeordneten hatten drei Jahre Zeit für eine Lösung - aber eine fristgerechte Einigung wird nicht mehr zustande kommen.  

Manch einem ist deswegen schon ganz bang. Große Worte werden bemüht: "Ab dem 1. Juli haben wir - und das ist keine Übertreibung - eine echte Staatskrise", so der Grünen-Politiker Jerzy Montag in der "Frankfurter Rundschau". Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Thomas Oppermann, sagt: "Das Verhalten von Union und FDP verhindert faktisch die Möglichkeit vorgezogener Neuwahlen." "Die Koalition ist auch beim Wahlrecht völlig zerstritten." Dass Schwarz-Gelb wenige Tage vor Fristablauf immer noch keinen Gesetzentwurf vorgelegt habe, "ist eine beispiellose Respektlosigkeit gegenüber dem Bundesverfassungsgericht", so Oppermann.  

Von einem "drohenden Zusammenbruch der Demokratie", von einem "politischen Fukushima", einem "gezielten Anschlag auf die Verfassung", einer "bewussten Missachtung des Bundesverfassungsgerichts", einer "Verhöhnung der Wähler", schreibt gar der Leitartikler der "Frankfurter Rundschau".  

Lammert: "Ärgerlich und zweifellos auch peinlich"  

Zuvor hatte bereits der Politologe Joachim Behnke im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt:  
Wenn sich Merkel gezwungen sähe, die Vertrauensfrage zu stellen, und diese scheitern würde, "entstünde schon eine überaus heikle Situation. Denn für Neuwahlen stünde dann nur das alte, verfassungswidrige Wahlrecht zur Verfügung".  

Was ist das Problem? Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil von 2008 festgestellt, dass Ungerechtigkeiten abzuschaffen sind, die durch das sogenannte negative Stimmgewicht entstehen. Gemeint ist der Fall, in dem eine Partei einen oder mehrere Sitze im Parlament durch zusätzliche Überhangmandate hinzugewinnt, obwohl sie weniger Stimmen bekommen hat.  
Die Oppositionsparteien im Bundestag haben bereits einen Gesetzesentwurf zu einer Reform vorgelegt, Grüne und SPD wollen bei den Überhangmandaten ansetzen.  

Die SPD will die Überhangmandate durch Ausgleichmandate für andere Fraktionen nivellieren - dadurch würden aber viel mehr Abgeordnete im Parlament sitzen. Die Grünen wollen Überhangmandate parteiintern über die Listen ausgleichen. Die Linke will eine ähnliche Lösung wie die Grünen, schlägt nur für den Fall, dass trotzdem noch Überhangmandate entstehen, Ausgleichsmandate für den Bundestag vor. Die Union will Überhangmandate in jedem Fall beibehalten. Sie profitiert in der Regel am meisten davon - immerhin sitzen 24 Unionsabgeordnete nur deshalb im Bundestag. CDU und CSU wollen deshalb die Sitzverteilung ändern, durch geschlossene Wahlgebiete - das heißt, dass die Sitze für jedes Bundesland gesondert auf die Parteien verteilt werden sollen.

Eine Lösung scheiterte in Verhandlungen mit der FDP, die dadurch Nachteile fürchtet. Die Sache ist verhakt.  

Inzwischen mehren sich deshalb auch bei Schwarz-Gelb die Stimmen, die das Versagen der eigenen Leute offen anprangern. Deutschlands Nummer zwei, Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), nennt die Situation in der "Süddeutschen Zeitung" "ärgerlich und zweifellos auch peinlich".  

Staatsrechtler von Arnim: "Das ist eine eminente Machtfrage"  

CDU-Mann Wolfgang Bosbach, Vorsitzender des Innenausschusses des Bundestags, will zwar von einer drohenden Staatskrise nicht sprechen, aber auch er findet es beschämend für den Bundestag und "insbesondere die Regierungsfraktionen", dass keine Lösung gefunden wurde. "Das Bundesverfassungsgericht hat uns eine sehr großzügige Übergangsfrist eingeräumt. Wenn wir nicht rasch zu einer verfassungsgemäßen Neuregelung kommen, besteht die Gefahr, dass das Bundesverfassungsgericht die Sache selbst in die Hand nimmt", so Bosbach zu SPIEGEL ONLINE. "Wir stehen nicht nur unter großem Erfolgsdruck, sondern auch unter Zeitdruck."  

Bosbach sieht die Verantwortung dafür, dass Schwarz-Gelb noch keinen Entwurf zur Reform des Wahlrechts vorgelegt hat, allerdings bei der FDP. "Es gab eine Einigung der Koalitionsfraktionen auf Arbeitsebene, die aber bei näherer Hinsicht von der FDP nicht akzeptiert wurde. Seitdem haben wir das Problem", sagt Bosbach.  

Auch davon, dass das Führungschaos bei der FDP die Verhandlungen gelähmt hat, ist in Unionskreisen die Rede.  
FDP-Mann Stefan Ruppert räumt ein, dass sich die Liberalen bei dem Modell der geschlossenen Wahlgebiete benachteiligt gefühlt haben. Tatsächlich würde es in kleinen Bundesländern dadurch schwierig werden, für die FDP Mandate zu erlangen. Außerdem wolle man der Opposition entgegenkommen, so Ruppert. "Das Wahlrecht in diesem einen Punkt - und nicht etwa grundlegend - zu ändern ist unglaublich schwierig."

Union strebt nach parteiübergreifendem Konsens  

Verwunderung über die Äußerungen Lammerts äußert der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion Peter Altmaier (CDU): "Lammert kennt die internen Abläufe und Gründe für Fristüberschreitung", sagt Altmaier SPIEGEL ONLINE.  

Der CDU-Politiker rechnet trotz der Probleme mit einer baldigen Lösung: "Ich gehe davon aus, dass wir bis zum 30. Juni Klarheit haben werden, wohin die Reise geht. Auch wenn das Gesetz möglicherweise erst nach der Sommerpause verabschiedet wird." Die Union sei an einer parteiübergreifenden Lösung sehr interessiert. "Aber im Augenblick macht die Opposition die Möglichkeit kaputt, in dem sie sich vor allem auf das sachfremde Thema Überhangmandate konzentriert", so Altmaiers Vorwurf.  

Eine Wahlrechtsreform nur mit den Stimmen von Union und FDP im Bundestag - das würde zumindest einer demokratischen Tradition widersprechen. Es gehöre zu den "grundlegenden Spielregeln des demokratischen Wettbewerbs Wahlrechtsänderungen nur im größtmöglichen Konsens vorzunehmen", sagte Politologe Behnke im Interview. Nur die Einhaltung dieser Regeln "garantiert, dass auch die Ergebnisse akzeptiert werden".  

Ein extrem komplexes Thema, Rücksicht auf die Opposition, ein widerwilliger Koalitionspartner: Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim sieht in dem Versagen, innerhalb von drei Jahren keine Lösung für eine Wahlrechtsreform zu finden, vor allem eines: "Es handelt sich hier um eine eminente Machtfrage. Es geht den Parteien so intensiv um ihren Machterhalt, dass sie sich noch nicht einmal scheuen, sich öffentlich zu blamieren." Die Union habe ein großes Interesse an den Überhangmandaten - bei den nächsten Wahlen könnten diese den Ausschlag für die Regierungsbildung geben, so Arnim.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,768725,00.html

(Quelle: Spiegel Online)

NRW-Gericht verbietet Gemeinschaftsschule

13.06.2011 14:09

Münster/Düsseldorf (Mc) Die rot-grüne Regierung in NRW hat eine schulpolitische Niederlage erlitten: Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hat die Einrichtung der umstrittenen Gemeinschaftsschule im sauerländischen Finnentrop für rechtswidrig erklärt.

Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) erklärte, sie hätte sich eine andere Entscheidung gewünscht. Nun würden Haupt- und Realschule in Finnentrop nicht aufgelöst, und Kinder, die aufs Gymnasium strebten, könnten in Nachbarstädten angemeldet werden. Das Schulministerium arbeite mit Hochdruck an einer gesetzlichen Grundlage für die Gemeinschaftschule.

Die fehlende gesetzliche Grundlage hatte das OVG beanstandet. Die Genehmigung im Wege eines Schulversuchs sei rechtswidrig. Der Vorsitzende des NRW-Philologenverbandes, Peter Silbernagel, erklärte, das Urteil zeige, dass es falsch sei, Schulversuche mit heißer Nadel zu stricken. Er erwarte einen soliden parlamentarischen Prozess und ein Ende der "Windhundrennen" zur Auflösung gewachsener Schulstrukturen.

CDU-Oppositionsführer Karl-Josef Laumann kritisierte die "politische Stümperei" der rot-grünen Landesregierung. Für FDP-Fraktionschef Gerhard Papke ist der Versuch gescheitert, auf kaltem Wege die Weichen in Richtung Einheitsschule zu stellen.
(Quelle: RP)

Die Familien-Partei NRW fordert:

Ein dem Stand der kindlichen Entwicklung angepasstes humanes Schulsystem mit individuellen Fördermöglichkeiten. Bildung hat gemäß Begabung zu erfolgen. Die Wahlfreiheit der Schultypen muss für Eltern und Kinder gewährleistet werden. Schüler, Eltern und Lehrkräfte müssen  verlässliche und dauerhafte Schulformen haben. Reformen dürfen nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden.

Neue Untersuchung

12.06.2011 11:50

Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Depressionen: Je unangemessener ein Mensch seinen Arbeitslohn empfindet, desto höher ist sein Erkrankungsrisiko.

Ungerechte Löhne sind schlecht für das Herz: Das ist das Ergebnis einer Studie des Bonner Ökonomen Armin Falk und des Düsseldorfer Soziologen Johannes Siegrist.

Wissenschaftlich belegt: Ein ungerechter Verdienst macht krank!!

"Menschen, die ihre Bezahlung als unfair empfinden, geraten schnell unter Stress", erklärt Falk. "Außerdem leiden sie eher unter Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Depressionen."

Falk hatte mit Hilfe eines Experiments untersucht, wie sich das Gefühl von Ungerechtigkeit auf die Gesundheit auswirkt. Außerdem hatte er Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) ausgewertet.

Er teilte 80 Studenten in zweiköpfige Teams aus Chef und Arbeiter auf. Die Arbeiter bekamen Blätter mit Nullen und Einsen. 25 Minuten lang mussten sie die Nullen zählen, während die Chefs sich entspannen durften.

Je mehr Zahlen die Arbeiter addierten, desto mehr Geld erwirtschaftete das Team. Danach teilten die Chefs den Gewinn nach eigenem Gutdünken auf. In der Regel bedachten sie die Arbeiter mit einem geringeren Gewinnanteil, als diese erwartet hatten.

Die erlebte Ungerechtigkeit versetzte die Arbeiter in Stress, den die Wissenschaftler anhand der Herzfrequenz messen konnten: Je stärker die Bezahlung von der Summe abwich, die die Arbeiter als angemessenen Lohn ansahen, desto weniger variierte ihre Herzfrequenz.

Die Herzfrequenzvariabilität gibt an, wie sehr die Länge zwischen den Herzschlagintervallen schwankt. Im allgemeinen sprechen größere Schwankungen für eine höhere vegetative Regulationsfähigkeit des Organismus und damit für eine stärkere Lebensenergie.

"Wenn das Gefühl von Ungerechtigkeit die Varianz der Herzfrequenz auf Dauer beeinflusst, kann sich das negativ auf die Gesundheit auswirken", erklärt Falk. "Eine verringerte Herzfrequenz ist zum Beispiel ein Frühindikator für Herzerkrankungen."

Die Auswertung der SOEP-Daten bestätigte Falks These. Diejenigen Befragten, die ihr Einkommen als unfair betrachteten, bewerteten ihren Gesundheitszustand schlechter als die anderen. Außerdem litten sie signifikant häufiger unter Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Depressionen.

Die Daten des Sozio-ökonomischen Panels werden seit 1984 vom Deutschen institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin erhoben. In seinem Auftrag werden jedes Jahr in Deutschland über 20.000 Personen in rund 11.000 Haushalten von TNS Infratest Sozialforschung befragt, jedes Jahr dieselben Personen.
dapd/oc

der vollständige Artikel:
http://www.welt.de/gesundheit/article13424078/Ungerechte-Loehne-schlagen-auf-die-Gesundheit.html

(Quelle: WELT ONLINE, 12. Juni 2011)

Die Familien-Partei NRW meint:

Das Recht auf Arbeit ist eines unserer wichtigsten und zentralen Ziele allen politischen Handelns. Arbeit ist darüber hinaus ein Faktor des menschlichen Selbstverständnisses und Selbstwertgefühls.
Deshalb muss Arbeit auch gerechter entlohnt werden.

Aus dem Innenministerium NRW

06.06.2011 18:19

Nordrhein-Westfalens Feuerwehren und Katastrophenschutzhelfer im Dauereinsatz - Innenminister Jäger: Retter und Helfer sind hoch motiviert und gut organisiert...

Nordrhein-Westfalens Feuerwehren und Katastrophenschutzhelfer waren an dem langen Wochenende von Christi Himmelfahrt bis Sonntag im Dauereinsatz. Viele der mehr als 100.000 haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrleute und Helfer im Katastrophenschutz mussten zu zahlreichen Brand- und Rettungseinsätzen ausrücken. "Die Feuerwehren und der Katastrophenschutz in NRW haben bei vielen schwierigen Einsätzen gezeigt, dass sie gut organisiert und hoch motiviert sind", lobte Innenminister Ralf Jäger heute in Düsseldorf die Einsatzkräfte. "Ohne das häufig ehrenamtliche Engagement der Retter und Helfer wäre die hohe Leistungsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Gefahrenabwehr nicht zu erreichen."

Von Freitagmorgen bis Sonntag dauerte ein Einsatz, der hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit deutscher und niederländischer Feuerwehren stellte. Ausgehend von den Niederlanden breitete sich ein Feuer im "Amtsvenn" - ein Moor- und Heidegebiet zwischen Ahaus, Gronau und Enschede - nach Deutschland aus. Innenminister Ralf Jäger lobte die gute Zusammenarbeit mit den niederländischen Nachbarn: "Die Zusammenarbeit auf regionaler Ebene ist eingespielt. Die gegenseitige Unterstützung der Feuerwehren und Rettungsdienste auf örtlicher Ebene über die gemeinsame Grenze hinweg gehört zum gelebten Alltag. Wer am schnellsten am Einsatzort ist, hilft. Die Grenze spielt dabei schon heute keine Rolle. Und das hat sich bewährt."

Die Serie großer Einsätze begann bereits am vergangenen Donnerstagmittag mit dem Brand mehrerer Lager- und Produktionshallen einer Behinderteneinrichtung in Zülpich. Etwa 220 Einsatzkräfte aus dem Kreis Euskirchen konnten erst nach 48 Stunden in ihre Feuerwachen zurückkehren. In Rheda-Wiedenbrück sorgte später eine Ammoniakausströmung in einem Schlachthof für einen Großeinsatz. Durch das Gas verletzten sich 19 Beschäftigte die Atemwege und mussten ins Krankenhaus. 400 Menschen mussten auf mögliche Gesundheitsschäden untersucht werden.

Die zum Teil schweren Gewitter am Samstag und Sonntag bescherten landesweit überflutete Keller, umgestürzte Bäume, überschwemmte Straßen und verursachte Erdrutsche. Hinzu kamen noch Großbrände in Bonn, und Euskirchen sowie in Hennef und in Mülheim.

Wie lange noch haben wir genügend Personal bei den Feuerwehren und Katastrophenschutzhelfern?

Zahl der "Komasäufer" steigt..

Alarmierende Studie

  • Wir alle wurden als Baby geboren. Aus uns sind Krankenschwestern/ pfleger, Polizisten, Feuerwehrleute, Ärzte, Ingenieure, Altenpfleger.........geworden.
  • Wo sind die nächsten Babies aus denen Ingenieure, Ärzte/ innen, Altenpfleger.....für uns werden können....????
  • Wer kümmert sich um unsere Kinder???
  • Wen interessiert es WARUM immer mehr Kinder und Jugendliche zu Komasäufern werden??

Plakate

 

Einer für Alle, ALLE für einen.

Das Miteinander der Generationen.

     

     

Landtagswahlen 2010

 

    Am Mutter- und Europatag, den 09. 05. 2010

               ist in Nordrhein-Westfalen Landtagswahl 

  Wir haben jetzt 1127 Unterschriften

  D a n k e  allen Unterstützern und Sammlern!

 

Am 30. 03. 2010 hat der Landeswahlausschuss 25 Parteien zur Landtagswahl zugelassen.

Wir stehen auf dem Wahlzettel auf Platz 12.