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Presse

Parteitag am 03.11.2012 beschließt Zusammenschluss mit der Familien – Partei Deutschlands / Urabstimmung läuft


Am Samstag, den 03. 11 wurde bei der Auszählung der Wahlzettel deutlich, dass die Parteimitglieder der Partei Soziale Gerechtigkeit Nordrhein Westfalen einen Zusammenschluss mit der Familien - Partei Deutschlands begrüßen.

Der Wille der Mitglieder war so eindeutig, dass umgehend die notwendige Urabstimmung für den 05.11. bis 28.11.2012 eingeleitet wurde.

Wenn die Urabstimmung entsprechend verläuft, heißt es ab dem 01. Dezember: Gemeinsam sind wir stark! Beide Parteien werden dann zusammen die Parteienlandschaft nachhaltig in Deutschland verändern.

Die politische Arbeit für die Menschen hier in NRW wird positiv verstärkt und gefestigt.

Durch einen Zusammenschluss wäre die Familien – Partei Deutschlands in NRW durch Ratsherr Helmut Geuking nun auch im Rat der Stadt Billerbeck vertreten.

Die Familien – Partei Deutschlands hat bereits am 29.09. auf ihren Parteitag in Essen die Weichen für einen Zusammenschluss gestellt.

Nachrichten-Archiv

Februar 2011

Prognose Demenz

24.02.2011 01:00

 

 

SPIEGEL ONLINE     Von Cinthia Briseño

Düstere Aussichten für Deutschland: In wenigen Jahrzehnten wird die Zahl der Demenzfälle doppelt so hoch sein wie heute. Schon jetzt leben 1,3 Millionen Menschen mit der Erkrankung. Besonders hart wird es die östlichen Bundesländer treffen.

Über die Reise ins Vergessen spricht man nicht gern. Demenz ist eine sehr private und persönliche Angelegenheit. Und ein Stempel, der mit vielen Worten in Verbindung gebracht wird: blöd, vergesslich, orientierungslos, unkontrolliert, teilnahmslos. Das eigene Ich geht nach und nach verloren. Betroffen aber sind nicht nur die Patienten, sondern auch die Angehörigen, die zusehen müssen, wie die Kluft zum Erkrankten immer größer wird. Frauen, die ihren Ehemann, Kinder, die ihre Eltern nicht mehr verstehen - und umgekehrt.

1994 brach der ehemalige Präsident der USA Ronald Reagan stellvertretend für viele Menschen ein Tabu. In der Öffentlichkeit verkündete er die niederschmetternde Diagnose seiner Ärzte: Alzheimer. Inzwischen gehen immer mehr Prominente offener mit dem Thema um, jüngst hat etwa der Bestsellerautor Arno Geiger sein Buch über die Alzheimer-Erkrankung seines Vaters vorgestellt.

Und so wird Demenz in den Köpfen der Menschen nach und nach genau zu dem, was die Krankheit im Kern schon längst ist: eine öffentliche Angelegenheit. Denn, so ist es jetzt im aktuellen Demenz-Report des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung nachzulesen, der am Dienstag in der Hauptstadt vorgestellt wurde, die Zahl der Demenz-Fälle nimmt in Deutschland mit beunruhigender Zahl zu.

Nach aktuellen Schätzungen leben heute rund 1,3 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland. Im statistischen Schnitt kommen damit auf 100.000 Einwohner 1600 Menschen mit dieser Erkrankung. Bis 2050, so die düstere Prognose der Experten, könnte sich diese Zahl mehr als verdoppelt haben. In der Schweiz, wo Demenzen in der Sterbestatistik erfasst werden, stehen sie nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs an dritter Stelle bei den häufigsten Todesursachen, heißt es in dem Bericht.

Als Ursache machen die Demografen vor allem das Altern der Gesellschaft aus. Der medizinische Fortschritt hat uns ein längeres Leben gebracht. Gleichzeitig bringt er uns aber häufiger jene Krankheiten, deren Risiko mit zunehmendem Alter steigt. Krebs, Arthrose, Altersblindheit und besonders Demenz. Verschärft wird diese Entwicklung durch den starken Geburtenrückgang. Damit fehlen nicht nur Einzahler in die Sozialsysteme - es können sich immer weniger Jüngere um die älteren Dementen kümmern.

Mächtige Bugwelle

Behalten die Experten mit ihren Prognosen recht, dann schiebt unsere Gesellschaft eine mächtige Bugwelle vor sich her: 2050 wären fast vier von hundert Menschen von einer Demenz betroffen. "Zu viele, um sie in Heimen von Fachpersonal versorgen zu lassen - selbst wenn es von beidem genug gäbe", schreibt Reiner Klingholz, der Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, in seinem Vorwort.

Um die Lage in Deutschland zu beurteilen, werteten die Demografen unzählige Statistiken zu Geburtsraten und zum Gesundheitsstatus sowie flächendeckende Zählungen, sogenannte Feldstudien, aus. Dabei kommen die Forscher zu einem bemerkenswerten Ergebnis: "Besonders ländliche Gebiete sind von Überalterung betroffen", und der Osten Deutschlands wiederum stärker als der Westen, erklärte Klingholz bei der Vorstellung des Demenz-Reports in Berlin. Daraus ziehen die Experten das Fazit: Besonders in Ostdeutschland werden Demenzerkrankungen zunehmend zu einem gesellschaftlichen Problem.

Schon jetzt lebten dort in vielen Regionen überdurchschnittlich viele Erkrankte, sagte Klingholz. So liegt etwa der Südosten Sachsens bereits heute mit geschätzten 2190 Demenzkranken je 100.000 Einwohnern deutlich über dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Eine Demenz-Karte, die das demografische Institut auf Basis der Zahlen aus dem Jahr 2008 erstellt hat (siehe Grafik in der Fotostrecke), zeigt deutlich, wie stark regionale Unterschiede ausfallen können.

Hoyerswerda führt die traurige Statistik an

Den ersten Platz belegte 2008 demnach die sächsische Stadt Hoyerswerda mit 2190 Demenzkranken je 100.000 Einwohner, dicht gefolgt von Görlitz und Dessau. Vor allem die Gegend um Hoyerswerda entleerte sich nach der Wende: Viele junge Menschen zogen fort, inzwischen zählt dort rund ein Drittel der Bevölkerung 65 Jahre oder mehr.

Ein völlig anderes Bild ergibt sich dagegen beispielsweise in den beiden niedersächsischen Kreisen Cloppenburg und Vechta. Dort lebten 2008 je rund 1200 Demenzkranke pro 100.000 Einwohner, zugleich verzeichnen beide Kreise seit Jahren anhaltend hohe Geburtszahlen. Und auch München und Umgebung bilden helle Flecken auf der Karte ab. Der Zuzug von Familien verjüngt die Kreise, ähnlich ist es etwa auch im Landkreis Paderborn oder in Heidelberg, Tübingen und Freiburg.

Die größten Zuwächse an Demenzkranken erwarten die Demografen allerdings dort, wo die Bevölkerung heute noch jung ist und in den nächsten Jahren stark altern wird: Am stärksten davon betroffen sind demnach Landkreise wie Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern oder diejenigen rund um Berlin. Den Experten zufolge hängt das damit zusammen, dass nach dem Fall der Mauer viele Familien aus der Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands ins Umland zogen. Um 2025 herum werden diese Familiengründer jedoch die Schwelle zum Rentenalter erreicht haben - einen Zuzug neuer Familien im großen Maßstab halten die Demografen für unwahrscheinlich.

Es mangelt nicht an Geld, sondern an Aufklärung

Wie aber kann man dem gesellschaftlichen Wandel und dem zunehmenden Demenzproblem entgegentreten?

Dieser Herausforderung müsse sich die alternde Gesellschaft stellen, heißt es in dem Bericht. In erster Linie sei dafür aber nicht etwa Geld nötig. "Immer mehr Heime zu bauen, taugt kaum als Zukunftsstrategie", schreiben die Demografen. Deren Betrieb sei zu teuer und teilweise stünde schon heute zu wenig qualifiziertes Personal zur Verfügung. Stattdessen fehle es häufig an Aufklärung, das Thema sei mit Ängsten und Tabus besetzt, nicht zuletzt, weil die Forschung bisher keine Heilmittel gefunden habe.

Eine der Autorinnen der Studie, Sabine Sütterlin, fordert nationale Demenzpläne, wie sie zum Beispiel in Frankreich existieren: "Die Menschen müssen besser über Demenz informiert werden, die Versorgungsstrukturen müssen aufgebaut und die Betreuungsaufgaben besser organisiert werden."

Besonders gelte es, Angehörige bei der Pflege der Demenzkranken zu entlasten. Es gehe, so Klingholz, zum Beispiel um neue Wohnformen für Demenzkranke und ihre Finanzierung. Westdeutsche Kommunen wie Arnsberg im Sauerland fordern schon heute Geld, um neue Wege in Betreuung und Pflege auszuprobieren. Ähnlich wie Technologiezentren brauche man heute Agenturen für gesellschaftliche und soziale Innovationen, sagte Arnsbergs Bürgermeister Hans-Josef Vogel. Wenn Kommunen weiterhin allein als Verteilungsinstitutionen für staatliche Gelder begriffen würden, lasse sich ein Problem wie Demenz kaum lösen. Auch die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung forderte von der Bundesregierung einen "Demenzplan 2020", der verbindliche Maßnahmen gegen die "Volkskrankheit" festschreibe.

Demenz ist eine "normale Begleiterscheinung", so sieht es der Berlin-Institut-Direktor Klingholz - und "der Preis für die Langlebigkeit".

Mit Material von AFP und dpa

Trotz Vollzeitjob

08.02.2011 01:00

SPIEGEL ONLINE

Zigtausenden Leiharbeitern droht die Armut

Sie arbeiten Vollzeit, aber es reicht nicht. Viele Leiharbeiter sind trotz Job auf staatliche Hilfe angewiesen, in einigen Branchen verdienen sie nicht einmal halb so viel wie regulär Beschäftigte. Laut einer DGB-Studie ist der Abstand sogar noch größer geworden.

Berlin - Der Zeitpunkt dürfte ganz bewusst gewählt sein: Pünktlich zu den Hartz-IV-Verhandlungen von Regierung und Opposition veröffentlicht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine Studie zum Einkommen von Leiharbeitern. Ziel der Gewerkschafter ist es, den Druck auf Schwarz-Gelb zu erhöhen - die Regierung soll sich doch noch mit der Opposition auf ein Modell einigen, das gleichen Lohn für Leiharbeiter und Stammarbeitskräfte vorsieht.

 

Bislang sieht es jedoch nicht nach einer Einigung aus. Zumal die Regierungsvertreter betonen, im Mittelpunkt der Verhandlungen stünden der Hartz-IV-Regelsatz und das Bildungspaket. Die Ergebnisse der DGB-Studie, die die "Süddeutsche Zeitung" zitiert, zeigen jedoch, wie groß das Gefälle zwischen Leiharbeitern und regulär Beschäftigten ist.

So verdienen Leiharbeiter im Schnitt nur etwa halb so viel wie Vollzeitbeschäftigte insgesamt. Nur 19,1 Prozent kommen der Studie zufolge auf monatlich mehr als 2000 Euro brutto - Festangestellte schafften dies in 70 Prozent aller Fälle.

Viele Leiharbeiter könnten von ihrer Arbeit nicht leben, heißt es laut "SZ" in der Studie. 92.000 Menschen seien Mitte vergangenen Jahres auf Hartz IV angewiesen, zählten also zu den sogenannten Aufstockern. Das sei fast jeder achte. "Das Verarmungsrisiko der Leiharbeiter ist damit fast vier bis fünf Mal größer als in der Gesamtwirtschaft", sagte der Autor der Studie, Wilhelm Adamy, der Zeitung. In keiner anderen Branche sei das Risiko der Hartz-IV-Bedürftigkeit so groß.

Im Schnitt weniger als 1500 Euro brutto im Monat

 

Grundlage der Studie ist die Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Adamy hat nach eigenen Angaben die Werte von fast 500.000 Leiharbeitern ausgewertet. Verleih-Arbeitskräfte erhielten demnach 2009 in den alten Bundesländern im Schnitt 1456 Euro brutto im Monat, im Osten seien es 1124 Euro gewesen.

Mehr als 10 Prozent im Westen und gut 20 Prozent im Osten hätten weniger als 1000 Euro im Monat verdient - trotz Vollzeitjob. "Armut trotz Arbeit ist hier an der Tagesordnung, selbst wenn sich Hartz IV eventuell durch einen Zweitjob am Abend oder durch eine Erwerbstätigkeit anderer Familienangehöriger verhindern lässt", sagte Adamy der "SZ".

Besonders groß ist der Lohnabstand laut DGB in der Industrie: Hier verdienten die Leiharbeiter nicht einmal halb so viel wie Stammarbeitskräfte. Adamy kritisiert, dass viele nicht qualifikationsgerecht eingesetzt würden, "obwohl gut 60 Prozent von ihnen einen Berufsabschluss haben".

cte

 

07.02.2011

Zahl der "Komasäufer" steigt..

Alarmierende Studie

  • Wir alle wurden als Baby geboren. Aus uns sind Krankenschwestern/ pfleger, Polizisten, Feuerwehrleute, Ärzte, Ingenieure, Altenpfleger.........geworden.
  • Wo sind die nächsten Babies aus denen Ingenieure, Ärzte/ innen, Altenpfleger.....für uns werden können....????
  • Wer kümmert sich um unsere Kinder???
  • Wen interessiert es WARUM immer mehr Kinder und Jugendliche zu Komasäufern werden??

Plakate

 

Einer für Alle, ALLE für einen.

Das Miteinander der Generationen.

     

     

Landtagswahlen 2010

 

    Am Mutter- und Europatag, den 09. 05. 2010

               ist in Nordrhein-Westfalen Landtagswahl 

  Wir haben jetzt 1127 Unterschriften

  D a n k e  allen Unterstützern und Sammlern!

 

Am 30. 03. 2010 hat der Landeswahlausschuss 25 Parteien zur Landtagswahl zugelassen.

Wir stehen auf dem Wahlzettel auf Platz 12.